Heike Hanagarth
Dr. Heike Hanagarth, Technik und Umwelt

Für unser zentrales Anliegen, Anwohner vor Schienenlärm zu schützen, setzen wir auf eine konzernweite Strategie. Unser Ziel ist die Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020.

Der leisen Bahn
gehört die Zukunft

Infomobil Lärmschutz

Belastungen durch Verkehrslärm sind eines der größten Umweltprobleme. Auch der Schienenverkehr verursacht Lärm. Hier sehen wir uns mit unserem hohen ökologischen Anspruch besonders gefordert. Im Rahmen unserer Strategie DB2020 haben wir uns vorgenommen, den Schienenverkehrslärm bis 2020 im Vergleich zum Jahr 2000 zu halbieren. Dazu soll der Lärm um 10 dB(A) gemindert werden – das entspricht in der menschlichen Wahrnehmung der Halbierung des Lärms. Der umweltfreundlichste Verkehrsträger Schiene soll so auch bei der Lärmreduktion eine Vorreiterrolle einnehmen.

Um unser Ziel bis 2020 erreichen zu können, setzen wir auf ein übergreifendes Gesamtkonzept, das grundsätzlich auf zwei Säulen basiert: ortsfester Lärmschutz an den Strecken oder Gebäuden sowie Lärmminderung am Fahrzeugen. Rund 11% unseres 34.000 km langen Schienennetzes gelten als besonders lärmbelastet. In diesen Abschnitten werden der ortsfeste Schallschutz in Form von Schallschutzwänden und Einrichtungen direkt am Gleis bevorzugt eingesetzt.

560

km Schallschutzwände
wurden bisher errichtet
und 53.400 Wohnungen
mit Lärmschutz
ausgestattet.

Das Infomobil
Lärmschutz setzen wir
bundesweit im Rahmen von Bürgerinformations­veran­staltungen ein. Mit interaktiver Ausstattung macht es Lärmschutz greifbar.

Am effektivsten aber ist, die Entstehung von Lärm gleich dort zu verhindern, wo er entsteht: beim Kontakt von Rad und Schiene. Ursache hierfür sind Bremssohlen aus Grauguss, die im Laufe der Zeit die Radlauffläche aufrauen und so für mehr Lärm sorgen. Mit der seit Mitte 2013 europaweit zugelassenen LL-Sohle können nun vorhandene Güterwagen umgerüstet werden, ohne die Bremsanlage aufwendig anzupassen. Das Rollgeräusch der Wagen wird im Vergleich zu herkömmlichen Graugussbremsen dadurch halbiert. Die Umrüstung liefert damit den nachhaltigsten Effekt zur Lärmminderung.

Weiterführende Informationen

14.500

leise Wagen hat der
DB-Konzern insgesamt,
davon sind 6.500 umgerüstet und die restlichen
Neuwagen.

Am effektivsten aber ist, die Entstehung von Lärm gleich dort zu verhindern, wo er entsteht: beim Kontakt von Rad und Schiene. Ursache hierfür sind Bremssohlen aus Grauguss, die im Laufe der Zeit die Radlauffläche aufrauen und so für mehr Lärm sorgen. Mit der seit Mitte 2013 europaweit zugelassenen LL-Sohle können nun vorhandene Güterwagen umgerüstet werden, ohne die Bremsanlage aufwendig anzupassen. Das Rollgeräusch der Wagen wird im Vergleich zu herkömmlichen Graugussbremsen dadurch halbiert. Die Umrüstung liefert damit den nachhaltigsten Effekt zur Lärmminderung.

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