Entwicklung im Berichtsjahr

  

2014

2013

Veränderung  

2012

DB NETZE ENERGIE

absolut

%

Versorgungssicherheit  1) in %

99,99

99,99

99,93

Kundenzufriedenheit  in ZI

78

78

77

     Kundenzufriedenheit Bahnstrom und Diesel in ZI

77

77

75

     Kundenzufriedenheit Strom und Gas Plus (konzerninterne Kunden) in ZI

76

75

     Kundenzufriedenheit Strom und Gas Plus (konzernexterne Kunden) in ZI

80

81

Traktionsstrom (16,7 Hz und Gleichstrom) in GWh

9.887

10.194

–307

–3,0

10.403

Stationäre Energien (50 Hz und 16,7 Hz) 2) in GWh

11.487

9.698

+1.789

+18,4

10.657

Dieselkraftstoff in Mio. l

436,7

459,0

–22,3

–4,9

469,8

Gesamtumsatz  in Mio. €

2.797

2.775

+22

+0,8

2.870

Außenumsatz in Mio. €

1.073

928

+145

+15,6

1.080

EBITDA bereinigt in Mio. €

123

161

–38

–23,6

173

EBIT bereinigt in Mio. €

55

71

–16

–22,5

91

ROCE  in %

5,9

7,8

9,4

Capital Employed per 31.12. in Mio. €

938

909

+29

+3,2

969

Netto-Finanzschulden per 31.12. in Mio. €

226

179

+47

+26,3

315

Tilgungsdeckung in %

24,1

38,8

29,5

Brutto-Investitionen in Mio. €

169

156

+13

+8,3

149

Netto-Investitionen in Mio. €

76

83

–7

–8,4

72

Mitarbeiter per 31.12. in VZP

1.770

1.753

+17

+1,0

1.626

Mitarbeiterzufriedenheit  – Index

3,8

3,8

Frauenanteil in Deutschland  per 31.12. in %

12,9

12,0

11,5

Gesundheitsstand in Deutschland  in %

95,9

95,8

96,2

Deckung externer Nachführungsbedarf in Deutschland  in %

99,1

100

100

Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrommix  in % 39,6 35,2 24,0

1) 2014 und 2013 vorläufiger Wert.

2) Vorjahreswerte angepasst.

Maßnahmen 2014

  • Stärkung Markt- und Serviceorientierung durch Einführung Center-Struktur.
  • Sicherung hoher Versorgungssicherheit durch integrierte Investitions- und Instandhaltungsstrategie.
  • Steigende Energieeffizienz im Schienenverkehr.
  • Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrommix weiter erhöht.
  • Steigende Energieumlagen infolge EEG-Novellierung.
  • Umsetzung von Regulierungsanforderungen in den Geschäftsprozessen und IT-Systemen.

Das hohe Niveau der Versorgungssicherheit konnte erneut beibehalten werden.

Für die Erfassung der Kundenzufriedenheit werden jährlich rund 250 Kunden befragt. Infolge der konstant hohen Qualität konnte auch die gute Bewertung bei der Kundenzufriedenheit gehalten werden.

Die Nachfrage nach Traktionsstrom und Diesel war insbesondere durch einen DB-konzerninternen Nachfragerückgang im Schienenpersonen- und -güterverkehr geprägt, der nur teilweise durch Zuwächse DB-konzernexterner Kunden kompensiert wurde. Zum rückläufigen Traktionsenergieverbrauch trugen neben Effizienzsteigerungen und einem verschärften intermodalen Wettbewerb auch die GDL-Streiks bei. Im Bereich der stationären Energien nahm die Absatzmenge DB-konzernexterner Kunden deutlich zu. Ein geringerer Energiebedarf DB-konzerninterner Kunden wirkte dämpfend.

Die gestiegenen Absatzmengen an DB-konzernexterne Kunden dominierte auch die Umsatzentwicklung. Im Gesamtumsatz wirkten neben Nachfragerückgängen DB-konzerninterner Kunden auch Preiseffekte aus geringeren Energiepreisen gegenläufig. Zum rückläufigen Energieverbrauch trugen auch Effizienzsteigerungen bei. Die sonstigen betrieblichen Erträge (+25,6%) erhöhten sich vor allem aufgrund zusätzlicher Erträge aus DB-konzerninternen Dienstleistungen, insbesondere Netzbetriebsleistungen der im Vorjahr übernommenen Bahnstromversorgungsanlagen der S-Bahn Berlin. 

Maßnahmen 2014

  • Rund 100 Azubi-Fachvermittler geschult und damit die Ausbildungskompetenz weiter gestärkt.
  • »EinBlick DB Energie« – eintägige Hospitationen in fachfremden Abteilungen fördern die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis.

Der Materialaufwand (+2,3%) stieg infolge mengenbedingt höherer Strombezugsaufwendungen sowie Belastungen aus höheren Energieumlagen. Gegenläufig wirkten gesunkene Aufwendungen für den Bezug von Mineralölprodukten.

Im Personalaufwand (+4,7%) kam neben Tarifsteigerungen auch der gestiegene Personalbestand zum Tragen.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg aufgrund erhöhter Aufwendungen für Kommunikationsdienste und IT-Leistungen infolge von Anpassungen der Abrechnungssysteme an regulatorische Anforderungen.

Eine regulierungsbedingte Anpassung der Nutzungsdauer ausgewählter Energieanlagen an die Stromnetzentgeltverordnung führte zu einem deutlichen Rückgang der Abschreibungen (–24,4%).

Insgesamt resultierte aus den Aufwandsbelastungen ein Rückgang der operativen Ergebnisgrößen. Bei einem leichten Anstieg des Capital Employed führte die Ergebnisentwicklung zu einem deutlichen Rückgang des ROCE.

Die Netto-Finanzschulden sind aufgrund einer höheren Mittelbindung im Working Capital deutlich angestiegen. Verbunden mit der rückläufigen Ergebnisentwicklung sank die Tilgungsdeckung spürbar.

Die Brutto-Investitionen stiegen unter anderem in Zusammenhang mit dem Projekt VDE 8 und sowie dem Ausbau und der Erneuerung des Bahnstromleitungsnetzes. 

Maßnahmen 2014

  • Realisierung CO₂-freier Mobilitätsketten durch den zusätzlichen Einkauf erneuerbarer Energien.
  • Intensivierung des Angebots der Energieeffizienzberatung für Kunden im Verkehrsmarkt sowie Industrie- und Gewerbekunden.

Aufgrund von Neueinstellungen, vor allem in operativen Bereichen sowie zur Umsetzung von Anforderungen aus dem Energiewirtschaftsrecht, ist die Zahl der Mitarbeiter leicht gestiegen.

Die Mitarbeiterzufriedenheit zeigte sich stabil. Vor dem Hintergrund der laufenden Umstrukturierungsprojekte zur Weiterentwicklung der Energiebereitstellung ist die Entwicklung als positiv zu werten.

Der Frauenanteil verbesserte sich infolge von fokussierten Maßnahmen.

Der Gesundheitsstand blieb auf stabil hohem Niveau. Rund ein Fünftel der Mitarbeiter nahm im Berichtsjahr an Aktionen zur Gesunderhaltung teil. Diese Präventionsmaßnahmen dienen der langfristi-
gen Erhöhung des Gesundheitsbewusstseins.

Die benötigten Fachkräfte konnten auf dem Arbeitsmarkt rekrutiert werden. Fokussierte Personalmarketingaktivitäten unterstützten die Maßnahmen im Schüler- und Hochschulabsolventenbereich.

Der Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrommix ist erneut gestiegen. Die Entwicklung ist im Wesentlichen bedingt durch die Einbeziehung der Bahnstromkraftwerksmengen in den EEG-Umlagemechanismus. Zudem kam auch die ganzjährige Wirksamkeit der zum 1. April 2013 eingeführten grünen Angebote im Fernverkehr zum Tragen.

nach oben