Material- und Ressourceneffizienz

Die Verknappung der Ressourcen bei steigenden Preisen stellt auch den DB-Konzern vor große Herausforderungen. Im DB-Konzern kommen vielfältige Ressourcen zum Einsatz, daher erhöht sich der Handlungsdruck vor allem beim Materialeinsatz für Produkte, die für die Eisenbahninfrastruktur benötigt werden. Wir stellen uns dieser Verantwortung mit Blick auf unsere gesamte Wertschöpfungskette: vom Einkauf über den betrieblichen Einsatz bis hin zur Wiederverwertung und Entsorgung. Wir wollen die Abfallwirtschaft von einem optimierten Entsorgungs- hin zu einem modernen Rohstoffmanagement entwickeln. Daher liegt der wesentliche Aspekt unserer Aktivitäten in der Zielsetzung, im Jahr 2020 eine Recyclingquote von mindestens 95% zu erreichen. Damit tragen wir gesamtgesellschaftlich zur verstärkten Nutzung von Sekundärrohstoffen bei und schonen natürliche Ressourcen. Darüber hinaus ist die Herstellung von Recyclingmaterialien ökologisch vorteilhafter als der Abbau von primären Rohstoffen.

Ohne DB Arriva. Die Daten für das Jahr 2014 sind
Hochrechnungen und entsprechen den per Dezember 2014
verfügbaren Erkenntnissen und Einschätzungen.
Methodenänderung ab 2014. Werte für 2013 unbereinigt.
1) Gemäß Abfallverzeichnisverordnung, zum Beispiel Altöl.
 
Abfallmenge nach Entsorgungsarten2014

2013

2012

Abfall insgesamt in Tausend t

6.381

5.693

5.320

     Recyclingquote  in %

95,6

94,2

94,1

     Anteil thermische Verwertung in %

2,7

1,2

3,0

     Anteil Beseitigung in %

1,7

4,6

2,9

Anteil gefährlicher Abfälle an
Gesamtmenge 1) in %
15,716,414,5

EN22Im Berichtsjahr haben wir unser Ziel für die Recyclingquote bereits erreicht. Dies ist jedoch ein Sondereffekt durch die hohe Bauaktivität. Bauabfälle machen mengenmäßig den höchsten Anteil der Abfälle aus und weisen bezogen auf die Tonnage eine Recyclingquote von 96,0% auf. Wir legen unseren Fokus darauf, diese Quote bis 2020 auf hohem Niveau zu halten und auch in den übrigen Bereichen eine Steigerung zu erreichen. Eine thermische Verwertung, also das Verbrennen von Abfall, sehen wir nicht als Recycling an. Sie geht daher nicht in die Quote ein. Darüber hinaus entwickeln wir Maßnahmen, um die Verwendung von Recyclingmaterialien zu erhöhen und die Lebensdauer von Produktionsmitteln, beispielsweise Fahrzeugen, zu verlängern.

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