BEI BAUTÄTIGKEITEN VERSPÄTUNGEN AUF EIN MINIMUM REDUZIEREN

BEI BAUTÄTIGKEITEN VERSPÄTUNGEN AUF EIN MINIMUM REDUZIEREN

 

Bautätigkeiten am Streckennetz wirken sich auch auf die Pünktlichkeit der Züge aus. Um eine nachhaltige Qualität im Schienennetz sicherzustellen, sind zusätzliche Maßnahmen jedoch dringend nötig. Grundsätzlich werden alle Anstrengungen unternommen, um baubedingte Verspätungen auf ein unvermeidbares Minimum zu reduzieren. Viele Arbeiten finden bei laufendem Betrieb statt, wobei nur ein Gleis für den Zugverkehr geöffnet bleiben kann. Einige Arbeiten müssen aufgrund der hohen Zeitintensität zudem rund um die Uhr durchgeführt werden. Einschränkungen werden sich daher nicht vollständig vermeiden lassen.

Pünktlichkeit leicht verbessert

 
Pünktlichkeit [in %] 2014

2013

2012

Schiene DB-Konzern in Deutschland 

94,3

94,0

94,4

Schienenpersonenverkehr in Deutschland94,594,194,6

[F3«3/11» Die Ankunft der planmäßigen oder bis zu einer definierten Zeit verspäteten Züge wird im Pünktlichkeitsgrad zusammengefasst. Im Rahmen der Pünktlichkeitsmessungen des Personenverkehrs erfassen wir die Ist-Zeiten an sämtlichen Verkehrshalten und setzen sie ins Verhältnis zu den im Fahrplan publizierten Soll-Zeiten. Im Güterverkehr wird die Pünktlichkeitsmessung nur an den Zielbahnhöfen vorgenommen.
Im Berichtsjahr verzeichneten wir gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des durchschnittlichen Pünktlichkeitswerts für die Personen- und Güterverkehrszüge des DB-Konzerns in Deutschland.
Die Pünktlichkeit für alle DB-Personenverkehrszüge verbesserte sich im Berichtsjahr und verzeichnete wieder einen Anstieg des Durchschnittswerts.
Positive Faktoren wie günstigere Witterungsbedingungen zu Jahresbeginn 2014, der Wegfall der Hochwassereffekte aus dem Vorjahr und die Wirkung der Verbesserungsmaßnahmen der Kunden- und Qualitätsinitiative wurden durch negative Effekte infolge von Unwettern und Streik der GDL teilweise kompensiert.
Details zur Entwicklung der Pünktlichkeit in den einzelnen Geschäftsfeldern werden im Kapitel Entwicklung der Geschäftsfelder erläutert. F3«3/11»]

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