Operative Ergebnisgrößen entwickeln sich positiv

Die Umsatzentwicklung war im Berichtsjahr leicht positiv.

  • Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr unter anderem infolge geringerer Erträge aus Sachanlagenverkäufen bei DB Schenker Logistics und DB Arriva leicht zurückgegangen. Geringere Erträge aus dem Wegfall von Zuschüssen im Zusammenhang mit dem Hochwasser im Vorjahr bei DB Netze Fahrweg wirkten zusätzlich negativ.
  • Der Materialaufwand entwickelte sich operativ stabil. Gestiegene Aufwendungen für Instandhaltung bei
    DB Netze Fahrweg sowie für Energiebezug bei DB Netze Energie wurden unter anderem durch einen Rückgang in der Fahrzeuginstandhaltung bei DB Dienstleistungen kompensiert.
  • Der Personalaufwand lag tarifbedingt spürbar oberhalb des Vorjahreswerts.
  • Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen. Unter anderem erhöhten sich bei DB Arriva die Aufwendungen für Franchiselizenzen. Zusätzlich stiegen die Mietaufwendungen bei DB Schenker Logistics in-folge eines Kapazitätsausbaus bei Lagerhallen und Umschlaganlagen.

Im Saldo stiegen die Kosten im Vergleich zum Umsatz überproportional, was sich in einem leichten Rückgang in der Entwicklung des bereinigten EBITDA widerspiegelt.

Die Abschreibungen stiegen unter anderem infolge geringerer Zuschreibungseffekte bei DB Netze Fahrweg sowie infolge von Fahrzeugzuläufen bei DB Bahn Regio deutlich.

Dementsprechend haben sich im Berichtsjahr auch das bereinigte EBIT und das operative Ergebnis nach Zinsen deutlich schwächer entwickelt.

Der operative Zinssaldo verbesserte sich im Wesentlichen aufgrund des niedrigeren Zinsniveaus. Gegenläufig wirkte der höhere Bestand an Anleihen.

Die Entwicklung der bereinigten Ergebnisgrößen der Geschäftsfelder war verglichen mit dem Vorjahr differenziert. Die schwache Entwicklung der Geschäftsfelder DB Bahn Fernverkehr und DB Netze Fahrweg konnte durch die positive Entwicklung der Geschäftsfelder DB Bahn Regio, DB Dienstleistungen und DB Arriva nur teilweise kompensiert werden.

Die Entwicklung im übrigen Finanzergebnis ergab sich im Wesentlichen aus höheren Effekten aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten infolge des niedrigen Zinsniveaus. Die Verbesserung des außerordentlichen Ergebnisses überstieg diesen Effekt deutlich, sodass dementsprechend das Ergebnis vor Ertragsteuern im Gegensatz zum operativen Ergebnis nach Zinsen anstieg.

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