Bilanzsumme gestiegen

 

 

Veränderung

BILANZ PER 31.12.

[IN MIO. €]

20142013

absolut

%

Bilanzsumme

55.883

52.894

+2.989

+5,7

Aktivseite

Langfristige Vermögenswerte

45.530

43.949

+1.581

+3,6

Kurzfristige Vermögenswerte

10.353

8.945

+1.408

+15,7

Passivseite

Eigenkapital

14.525

14.912

–387

–2,6

Langfristiges Fremdkapital

28.527

26.284

+2.243

+8,5

Kurzfristiges Fremdkapital

12.831

11.698

+1.133

+9,7

Der Konzern-Abschluss wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Es gab keine wesentlichen Änderungen in den IFRS-Vorschriften und zu den Konsolidierungs- und Rechnungslegungsgrundsätzen des DB-Konzerns, aus denen sich Veränderungen für den Konzern-Abschluss ergeben würden.

  • Die Bilanzsumme ist per 31. Dezember 2014 deutlich gestiegen.
  • Die langfristigen Vermögenswerte lagen per 31. Dezember oberhalb des Vorjahresendwerts. Maßgeblich dafür waren der Anstieg des Sachanlagevermögens (+1.326 Mio. €), vor allem infolge von Fahrzeugbeschaffungen bei DB Bahn Regio, sowie höhere aktive latente Steuern (+200 Mio. €).
  • Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen per 31. Dezember 2014 insbesondere aufgrund der Zunahme der flüssigen Mittel (+1.170 Mio. €) sowie des Anstiegs der sonstigen Forderungen und Vermögenswerte (+232 Mio. €).

Strukturell ergab sich daraus eine Verschiebung in Richtung der kurzfristigen Vermögenswerte.

Auf der Passivseite ging das Eigenkapital per 31. Dezember 2014 zurück. Dies resultierte aus in den Rücklagen erfassten Änderungen im Zusammenhang mit der Neubewertung von Pensionen (–1.022 Mio. €). Das niedrige Zinsniveau hatte hier einen signifikanten Einfluss. Zudem wirkten ebenfalls in den Rücklagen erfasste Änderungen im Zusammenhang mit Volatilitäten von Sicherungsgeschäften (–281 Mio. €) insbesondere zur Absicherung von Energiepreisen sowie die Dividendenzahlung an den Bund (–200 Mio. €) eigenkapitalmindernd. Das positive Jahresergebnis (+988 Mio. €) sowie in den Rücklagen erfasste Änderungen im Zusammenhang mit Volatilitäten von Währungen (+141 Mio. €) konnten die negativen Effekte nur teilweise kompensieren. Bei gleichzeitig steigender Bilanzsumme ging die Eigenkapitalquote per 31. Dezember 2014 zurück.

  • Das langfristige Fremdkapital stieg per 31. Dezember 2014 deutlich. Im Wesentlichen wurde diese Entwicklung durch den Anstieg der Pensionsverpflichtungen sowie der langfristigen Finanzschulden getrieben.
  • Das kurzfristige Fremdkapital lag per 31. Dezember 2014 ebenfalls deutlich über dem Vorjahresendwert. Hier wirkten unter anderem gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Fahrzeugbeschaffungen.

In der Struktur der Passivseite ist der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme per 31. Dezember 2014 leicht auf rund 51% gestiegen (per 31. Dezember 2013: rund 50%). Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals ist per 31. Dezember 2014 ebenfalls gestiegen, und zwar auf rund 23% gestiegen (per 31. Dezember 2013: rund 22%).

nach oben