Inanspruchnahme bilanzieller Wahlrechte

Inanspruchnahmen bilanzieller Wahlrechte werden im Anhang erläutert.

Abweichungen von der prognostizierten Finanz- und Vermögenslage

 




Erwartungen für das
Geschäftsjahr 2014 [in Mrd. €]

2013

2014
(Prog-
nose
März
2014)
2014
(Prog-
nose
Juli
2014)
2014

Brutto-Investitionen

8,2

~ 9,5~ 9,59,1

Netto-Investitionen

3,4

~ 4,5~ 4,54,4

Fälligkeiten

1,5

1,21,21,2

Anleiheemissionen

2,4

~ 2,0~ 2,02,0

Flüssige Mittel per 31.12.

2,9

2,92,94,0

Netto-Finanzschulden per 31.12.

16,4

17,0–17,517,0–17,516,2

Investitionsseitig sind wir im März und Juli 2014 davon ausgegangen, dass sowohl Brutto- als auch Netto-Investitionen im Berichtsjahr deutlich oberhalb des Vorjahres liegen würden. Unter anderem führten geringere Investitionen bei DB Netze Fahrweg dazu, dass die Brutto-Investitionen niedriger waren als prognostiziert. Die Netto-Investitionen unterschritten die Prognose aus dem Juli 2014 nur knapp.

Im Hinblick auf die Finanzlage des DB-Konzerns haben wir Fälligkeiten von 1,2 Mrd. € erwartet. Die Prognose deckt sich mit der im Berichtsjahr eingetretenen Entwicklung. Für die Deckung unseres Finanzmittelbedarfs sind wir davon ausgegangen, dass wir die Finanzmärkte mit Anleiheemissionen von rund 2,0 Mrd. € in Anspruch nehmen würden. Auch hier deckt sich die Prognose mit der im Berichtsjahr eingetretenen Entwicklung.

Im Hinblick auf die flüssigen Mittel des DB-Konzerns sind wir davon ausgegangen, dass diese bei 2,9 Mrd. € liegen würden. Der Bestand an flüssigen Mitteln per 31. Dezember 2014 war unter anderem aufgrund von Verzögerungen im Mittelabfluss vor allem infolge von Einbehalten und veränderten Zahlungszielen im Zusammenhang mit Fahrzeugbeschaffungen deutlich höher. Stichtagsbezogene Effekte und außerordentliche Erträge insbesondere im Zusammenhang mit dem Abgang eines Grundstücks in Großbritannien sowie von Beteiligungen wirkten unterstützend.

Dementsprechend entwickelten sich die Netto-Finanzschulden ebenfalls deutlich besser als erwartet. Wir sind davon ausgegangen, dass die Netto-Finanzschulden ansteigen und bei 17,0 Mrd. € bis 17,5 Mrd. € liegen würden. Wir haben erwartet, dass der operative Cashflow nicht vollständig ausreichen würde, um die deutliche Steigerung der Netto-Investitionen finanzieren zu können.

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