DB-Trendlandschaft

EC9Das Umfeld des DB-Konzerns verändert sich stetig. Die DB-Trendlandschaft beleuchtet die 24 wichtigsten Entwicklungen aus den vier Trendclustern Kunde, Gesellschaft, Politik und Weltwirtschaft, auf die sich der DB-Konzern einstellt, um Chancen frühzeitig zu nutzen und Risiken umfassend zu begegnen. Die DB-Trendlandschaft wurde als Grundlage für die Strategiearbeit des DB-Konzerns entwickelt und in den strategischen Managementprozess (SMP) überführt. Unser Ziel ist es, Potenziale frühzeitig in Geschäftserfolge umzuwandeln: Eine breit angelegte Umfeldbetrachtung rückte eine Vielzahl von Entwicklungen in den Fokus, die in Bezug auf die Geschäftstätigkeiten des DB-Konzerns analysiert, gebündelt und priorisiert wurden. Der DB-Konzern will komplexe Entwicklungen verstehen und den Wandel aktiv mitgestalten. Wesentliche mögliche Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung des DB-Konzerns sind unter Chancen und Risiken dargestellt.

 

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Kunde

Digitalisierung und Vernetzung prägen die Zukunft: Kunden sind zunehmend offen für intermodale Mobilitäts- und Logistiklösungen — sofern diese intelligent einfach sind.
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Nachhaltiger Konsum und abnehmende Autonutzung junger Menschen in Europa versprechen bei gleichzeitig begrenzter Mobilitätskaufkraft zusätzliches Wachstum des öffentlichen Verkehrs.

Weltwirtschaft

Klimawandel und Ölverknappung materialisieren sich. Das Risiko externer Schocks steigt. Die Konjunktur wird insgesamt volatiler.
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Das Wachstum in den Schwellenländern hält an, nicht zuletzt wegen des fortschreitenden Bevölkerungswachstums. Neue, starke Binnenmärkte entstehen.
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Zunehmende Bedeutung regionaler Handelsströme birgt Wachstumschancen für die Logistik.

Staat

Regulierung durch staatliche Institutionen nimmt zu; Bürger bringen sich zunehmend ein, zum Beispiel bei Infrastrukturprojekten.
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Energiewende hin zu erneuerbaren Energien sowie Öffnung von Verkehrsmärkten für Wettbewerb schreiten voran.
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Öffentliche Finanzierung von Verkehrsvorhaben wird in vielen Ländern wegen Staatsverschuldung schwieriger; auf lokaler Ebene jedoch Umdenken in Richtung Vernetzung und Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger.

Gesellschaft

Die Weltbevölkerung wächst und zieht zunehmend in die Städte. Weltweit sind infrastruktureffiziente und CO2-freie Mobilität und Logistik gefragt.
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In Deutschland und Europa werden Arbeitskräfte langfristig knapper. Die junge Generation ist vielfältiger und leistungswilliger, sucht aber zunehmend auch nach Sinnstiftung in der Arbeit; nur die besten Arbeitgeber können im Wettstreit um Talente bestehen.

Kunde

Digitalisierung und Vernetzung prägen die Zukunft: Kunden sind zunehmend offen für intermodale Mobilitäts- und Logistiklösungen — sofern diese intelligent einfach sind.
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Nachhaltiger Konsum und abnehmende Autonutzung junger Menschen in Europa versprechen bei gleichzeitig begrenzter Mobilitätskaufkraft zusätzliches Wachstum des öff entlichen Verkehrs.

Intelligente Einfachheit Nachfrage und Aufpreisbereitschaft für intelligent einfache Produkte und Dienstleistungen steigen.

Vernetzter Transport Kunden fordern vermehrtinter-/multimodale beziehungsweise nutzenbasierte Transportlösungen.

Digitales Leben Alltag, Hobby und Arbeit werden zunehmend über Internet und intelligente End­geräte organisiert.

Jugend ohne eigenes Auto Der Autobesitz bei jungen Menschen bis 30 nimmt seit über zehn Jahren ab.

Transportinnovation Autos und Lkw werden vernetzter, sicherer und effizienter — CO2-neutrale, vollautomatische Autos sind vor 2030 serienreif.

Sinkende Mobilitätskaufkraft Durch steigende Energiekosten und veränderte Konsumpräferenzen bei stagnierenden Reallöhnen wird die Mobilitätskaufkraft sinken.

Nachhaltiger Konsum Soziale und ökologische Bedingungen bei Produktion und Transport von Gütern und Dienst­leistungen beeinflussen Konsumentscheidungen immer stärker.

Weltwirtschaft

Klimawandel und Ölverknappung materialisieren sich. Das Risiko externer Schocks steigt. Die Konjunktur wird insgesamt volatiler.
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Das Wachstum in den Schwellenländern hält an, nicht zuletzt wegen des fortschreitenden Bevölkerungswachstums. Neue, starke Binnenmärkte entstehen.
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Zunehmende Bedeutung regionaler Handelsströme birgt Wachstumschancen für die Logistik.

Ölverknappung Konventionelle Ölressourcen werden stetig knapper — un konventionelle Ressourcen können die steigende Nachfrage langfristig nicht decken.

Veränderte Wertschöpfungsbedingungen in der Logistik Technologische, kundenseitige und wirtschaftliche Entwicklungen verändern das Logistikgeschäft der Zukunft.

Regionalisierung von Handelsströmen Steigende Treibstoffkosten, Kundenanforderungen und konvergierende Lohnstückkosten forcieren die Regionalisierung, das heißt die steigende Bedeutung lokaler Absatzmärkte (zum Beispiel innerasiatisch).

Aufstieg der Schwellenländer Der demografische Wandel und die wirtschaftliche Entwicklung verschieben die Weltwirtschaftskraft vor allem nach Asien.

Realwirtschaftliche Volatilität Die realwirtschaftlichen Schwankungen seit der Finanz-/Wirtschaftskrise 2008/2009 bleiben weiterhin bestehen.

Staat

Regulierung durch staatliche Institutionen nimmt zu; Bürger bringen sich zunehmend ein, zum Beispiel bei Infrastrukturprojekten.
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Energiewende hin zu erneuerbaren Energien sowie Öff nung von Verkehrsmärkten für Wettbewerb schreiten voran.
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Öffentliche Finanzierung von Verkehrsvorhaben wird in vielen Ländern wegen Staatsverschuldung schwieriger; auf lokaler Ebene jedoch Umdenken in Richtung Vernetzung und Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger.

Umdenken in der Verkehrsplanung Weltweit werden Förderungen und Ausbau des öffentlichen Verkehrs, vernetzte Transporte und dazugehörige Infrastrukturen stärker in Politik und Gesellschaft diskutiert und geplant.

Energiewende Für das Gelingen der Energiewende werden Netzausbau, Kraftwerkspark und Marktdesign stärker synchronisiert.

Regulierung Der ordnungspolitische Rahmen wird im Schienensektor, aber auch in anderen Industrien enger, zum Beispiel im Automobil- oder auch im Energiesektor.

Klimaveränderung Mit steigender CO2-Konzentration steigt die Erdtemperatur — Anzahl und Intensität extremer Wetterverhältnisse werden weiter ansteigen.

Staatsverschuldung Die Verschuldungslage vieler Länder bleibt seit dem starken Anstieg der Staatsverschuldung in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 bestehen.

Liberalisierung Die Liberalisierung des europäischen Schienenmarkts wird auf EU-Ebene weiter forciert.

Gesellschaft

Die Weltbevölkerung wächst und zieht zunehmend in die Städte. Weltweit sind infrastruktureffiziente und CO2-freie Mobilität und Logistik gefragt.
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In Deutschland und Europa werden Arbeitskräfte langfristig knapper. Die junge Generation ist vielfältiger und leistungswilliger, sucht aber zunehmend auch nach Sinnstiftung in der Arbeit; nur die besten Arbeitgeber können im Wettstreit um Talente bestehen.

Aktive Bürger Bürger wollen direkter an der Gestaltung vor allem von Infrastrukturvorhaben beteiligt sein.

Vielfältige Lebensmuster Mit vielfältigeren Lebens- und Konsummustern steigt die Nachfrage nach vielfältigen Produkt- und Dienstleistungsangeboten.

Leistungsgesellschaft Wissensintensität und Stress bei der Arbeit steigen — Work-Life-Balance wird ein harter Wettbewerbsfaktor.

Wettstreit um Talente Durch den demografischen Wandel entsteht in Europa ein akuter Arbeits- und Fachkräftemangel.

Demografischer Wandel Die Weltbevölkerung wächst bis 2060 weiter — die Bevölkerung in Europa altert und schrumpft.

Lebensraum Stadt Künftig werden immer mehr Menschen in urban verdichteten Regionen arbeiten und leben.

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