Compliance

Integrität wahren

Compliance fest verankert

Die Compliance-Arbeit des DB-Konzerns umfasst das frühzeitige Erkennen von Compliance-Risiken sowie die entsprechende Einleitung von Gegenmaßnahmen. Dazu zählen auch die Durchführung von Compliance-Programmen, die kontinuierliche Kommunikation sowie Compliance-Trainings.

Risikoanalyse im DB-Konzern
Ausbau der Compliance -Instrumente

Die »Konzerngrundsätze – Ethik – Verhaltenskodex« (DB-Verhaltenskodex) wurden weiterentwickelt. Im DB-Verhaltenskodex hat sich der DB-Konzern jetzt ausdrücklich auferlegt, auch einen positiven Beitrag zum Schutz und zur Förderung der international anerkannten Menschenrechte und Grundfreiheiten zu leisten.

Weiter ist eine Spendenrichtlinie für den DB-Konzern erarbeitet worden, die ab 2015 gelten wird. Die Richtlinie ersetzt die bestehenden Vorgaben des DB-Konzerns für zulässige Spenden im Sinne einer klaren und einheitlichen Regelung. Daneben plant die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH als eigenständige, gemeinnützige Gesellschaft, eine eigene Spendenrichtlinie zu implementieren.

Geschäftspartner-Compliance weiterentwickeln

HR7, HR6, HR5Für eine erfolgreiche und nachhaltige Geschäftstätigkeit ist es notwendig, Geschäftspartner und Lieferanten sorgfältig auszuwählen, sie über die Werte des DB-Konzerns zu informieren und auf eine gemeinsame Wertebasis zu verpflichten. Das im Internet frei zugängliche E-Learning für Geschäftspartner informiert über einzuhaltende ethische Standards, rechtliche Fragen und das Thema Integrität. Dort sind unter anderem die Erwartungen des DB-Konzerns in Bezug auf die Einhaltung der Menschenrechte dargestellt. Als weitere Maßnahmen bietet der DB-Konzern speziell mittelständischen Geschäftspartnern Compliance-Dialoge an, in denen über das gegenseitige Verständnis von Compliance und deren Organisation gesprochen wird.

Beschwerden in Bezug auf Menschenrechte

Der DB-Konzern ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst. Die Einhaltung der international anerkannten Menschenrechte und Grundfreiheiten – gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen – ist daher für alle Beschäftigten unabdingbar.
HR11Beschwerden in Bezug auf Menschenrechte können jederzeit an den Vorgesetzten und die Personalverantwortlichen vor Ort gemeldet werden. Darüber hinaus steht das zentrale Hinweismanagement als Zugangsweg jederzeit offen. Konkrete Vorfälle in Bezug auf Verletzungen der Menschenrechte sind im Berichtsjahr nicht bekannt geworden.

Antikorruptionstrainings und Menschenrechtsschulungen

HR3, SO3Das Training (E-Learning) zum DB-Verhaltenskodex beinhaltet als einen Schwerpunkt das Thema Integrität (Antikorruption). Weiterer wichtiger Gegenstand des E-Learnings sind die Themen Menschenrechte, Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Chancengleichheit und Zusammenarbeit. Führungskräfte sind zur Durchführung des E-Learnings angehalten. Risikobasiert ist in ausgewählten Gesellschaften und Bereichen die Teilnahme am E-Learning auch für alle weiteren Mitarbeiter verpflichtend. Das E-Learning ist für die Mitarbeiter über das Intranet frei zugänglich und in verschiedenen Sprachen verfügbar. 
SO3Daneben werden zwei spezielle E-Learnings zum Thema Antikorrup-tion angeboten (»DB Korruptionsprävention« und »DB Auffrischung Korruptionsprävention«).
Aufgrund einer datenschutzrechtlichen Betriebsvereinbarung kann nicht ermittelt werden, wie viele Mitarbeiter die E-Learning-Programme konzernweit genutzt haben.

Compliance-Präsenztrainings Integrität

Risikobasierte Auswahl der Teilnehmer (Schwerpunkt Deutschland und Europa),
insbesondere aus typischen Risikobereichen (zum Beispiel Vertrieb, Einkauf, Bauüberwachung).

1) Zusätzliche jahresübergreifende Trainings.

Trainings für Führungskräfte

und Mitarbeiter

2014

2013

2012

2011

2010

2010–
2012 1) 

Insgesamt

Teilnehmer13.500 6.507

6.134

3.009

1.247

710

31.100

 

SO3Im Berichtsjahr stieg die Zahl der Teilnehmer infolge der Erweiterung des Sensibilisierungskonzepts an.
Der DB-Konzern hat im Berichtsjahr einen Großteil seiner Lieferanten auf die Möglichkeit hingewiesen, an einer ganztägigen, vom DB-Konzern mitentwickelten Schulung zur Korruptionsprävention und zum Kartellrecht teilzunehmen. Der DB-Konzern möchte auf diesem Weg nachhaltiges Handeln in der Lieferkette stärker verankern. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 350 Mitarbeiter und Führungskräfte aus 322 Unternehmen geschult. 

Antikorruptionsmaßnahmen
Bußgelder aufgrund des Verstoßes gegen Rechtsvorschriften und nicht monetäre Strafen
Bußgelder im Bereich Produkte/Dienstleistungen
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